Blick auf Niedenstein und das Chattengau
Pilotprojekt Chattengau · 2026

Sonnenstrom aus der Nachbarschaft.

Mit PV-Anlage: mehr Erlös als bisher — dein Strom bleibt im Ort.

Ich habe eine Solaranlage →

Ohne PV-Anlage: günstigerer Strom direkt vom Nachbarn.

Ich möchte günstigeren Strom →

Keine Kündigung deines Stromvertrags nötig — Energy Sharing kommt einfach dazu.

Was ist Energy Sharing?

Stell dir vor: dein Nachbar hat Solarstrom im Überschuss, du brauchst gerade Strom. Statt umständlicher Wege geht der Strom direkt zu dir — und beide sparen.

Deine Anlage produziert mehr als du brauchst

An sonnigen Tagen erzeugt eine PV-Anlage oft mehr Strom, als im Haushalt verbraucht wird.

Dein Überschuss fließt zu Nachbarn im Ort

Statt anonym ins große Netz einzuspeisen, geht der Strom an Nachbarn in deiner Gemeinde.

Beide profitieren

Du verdienst mehr als bei normaler Einspeisung — dein Nachbar zahlt weniger als für normalen Netzstrom.

Wichtig: Dein bisheriger Stromvertrag bleibt — du musst nichts kündigen oder wechseln.

Zwei Perspektiven, ein Projekt

Du hast eine Solaranlage

  • Deutlich mehr Erlös als die EEG-Einspeisung (aktuell nur ~6,8 Cent/kWh — und mit der geplanten EEG-Novelle bald womöglich gar nichts mehr)
  • Dein Strom bleibt im Ort — statt anonym ins Netz
  • Kein Aufwand — die Plattform übernimmt die Abrechnung

Du möchtest günstigeren Strom

  • Günstiger als normaler Netzstrom
  • Strom aus der Nachbarschaft — regional und erneuerbar
  • Dein bestehender Stromvertrag bleibt
  • Auch ohne eigene Solaranlage dabei sein

In Österreich klappt es längst

Österreich hat das Konzept 2021 eingeführt. Heute ist es dort gelebter Alltag. Deutschland folgt ab Juni 2026.

0+

Energiegemeinschaften

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beteiligte Haushalte

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seit diesem Jahr in Betrieb

Österreich als Vorbild für Energy Sharing
„Was in Österreich funktioniert, funktioniert auch bei uns — wir wollen Niedenstein zu einem der ersten Orte in Nordhessen machen.“

Klingt kompliziert — ist es nicht

Schritt 1

Ein moderner Stromzähler wird eingebaut

Er misst automatisch alle 15 Minuten — so weiß die Abrechnung genau, wann was geflossen ist.

Schritt 2

Die Daten zeigen wann wer Strom braucht

Wir sehen, wann deine Anlage produziert und wann dein Nachbar Strom bezieht.

Schritt 3

Die Plattform rechnet automatisch ab

Du bekommst monatlich eine transparente Übersicht — ohne dass du etwas tun musst.

Wichtig: Den Stromzähler baut der Messstellenbetreiber ein — du musst nichts tun außer zustimmen. Für viele Haushalte mit Solaranlage ist das sogar bereits Pflicht.

Unser Fahrplan

Ehrlich und transparent: was geht jetzt schon, und was kommt wann?

  1. 1
    Jetzt

    Pilotprojekt Niedenstein

    Wir sammeln Interessenten, klären die technischen Voraussetzungen und bauen die Gemeinschaft auf.

  2. 2
    Juni 2026

    Gesetz tritt in Kraft

    §42c EnWG ermöglicht Energy Sharing offiziell in Deutschland.

  3. 3
    2027

    Automatisierte Abrechnung

    Die Prozesse zwischen Netzbetreiber und Plattform laufen automatisiert.

  4. 4
    2028

    Erweiterung

    Energy Sharing wird auch zwischen benachbarten Netzgebieten möglich.

Was bringt dir Energy Sharing?

Spiel mit den Werten — sieh live, wie sich Preis und Erlös verändern.

Produzent

Deine Einspeisevergütung

10,00 ¢/kWh
5 ¢20 ¢
6.500 kWh
4.000 kWh25.000 kWh
Verbraucher

Reduktion der Netzentgelte

Reduktionsstufe auswählen

Ohne Reduktion wird das Netzentgelt wie beim regulären Strombezug in voller Höhe fällig. Dies ist der Fallback, falls die Bundesnetzagentur keine Reduktion festlegt.

Warum 28 % / 64 %? Wie ist der Stand in Deutschland?
Die 28 % und 64 % gelten aktuell in Österreich. Ob und in welcher Höhe Deutschland eine Reduktion einführt, entscheidet die Bundesnetzagentur. Mehr erfahren →
6.000 kWh
2.000 kWh10.000 kWh
Warum rechnen wir nur mit 30 % Sharing-Anteil?
Sonne scheint nicht rund um die Uhr — realistisch lassen sich ohne Speicher ca. 30 % deines Jahresverbrauchs direkt über Sharing abdecken. Der Rest läuft weiter über deinen regulären Tarif. Mit zukünftigen Speicherlösungen wird dieser Anteil steigen.
Produzent bekommt
+47,1 %
gegenüber EEG
(6,80 ¢/kWh)
+121,8 %
i
Wenn die aktuelle EEG-Novelle so in Kraft tritt, wie die CDU (Frau Reiche) es vorsieht, bekommen PV-Anlagen in Zukunft keine EEG-Vergütung mehr, sondern müssen in die Direktvermarktung, wo sie den aktuell gültigen Börsenstrompreis bekommen. Dieser lag im Schnitt 2025 bei 4,51 ¢/kWh.
gegenüber Solarmarktwert 2025
(4,51 ¢/kWh)
Bei 6.500 kWh Einspeisung pro Jahr
+208 € / Jahrvs. EEG
+357 € / Jahrvs. Marktwert
Verbraucher zahlt
29,69¢/kWh
gegenüber 30,00 ¢ Marktpreis → 1,0 % günstiger
Bei 6.000 kWh Verbrauch (30 % via Sharing)
6 € / Jahr gespart

*Vereinfachte Darstellung, ohne Gewähr. Basiswerte: Netzentgelt 9,00 ¢/kWh (reduzierbarer Anteil), weitere Nebenkosten 10,69 ¢/kWh (Steuern, Abgaben, MwSt), aktuelle EEG-Einspeisevergütung 6,80 ¢/kWh, durchschnittlicher Marktpreis 30,00 ¢/kWh.

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Trag dich ein — du gehst damit keine Verpflichtung ein. Wir melden uns, wenn es losgeht.

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Häufige Fragen